Das Kreuzberg-Festival ist in Gefahr!

Wir veranstalten das Kreuzberg-Festival ehrenamtlich, ohne öffentliche Förderung und mit unzähligen Stunden freiwilliger Arbeit.

Jetzt erreicht uns eine Gebührenlawine, die wir nicht mehr auffangen können:

  • Die GEMA erhöht aktuell ihre Rechnung von bisher rund 650 Euro auf 8.193,97 Euro – mehr als das Zwölffache!
  • Gleichzeitig kündigt das Bezirksamt Kreuzberg-Friedrichshain für 2027 eine weitere Gebührenerhöhung um 14.000 Euro an.

Damit sollen wir künftig allein durch diese beiden Erhöhungen mit mehr als 21.000 Euro zusätzlichen Kosten belastet werden.

Zusätzlich zu allen bereits bestehenden Ausgaben für Sicherheit, Technik, Reinigung, Infrastruktur und Künstler.

SO GEHT DAS NICHT!

Wer ein ehrenamtlich organisiertes und nicht öffentlich gefördertes Kulturfestival mit solchen Gebührensteigerungen überzieht, schafft es faktisch ab.

Das Kreuzberg-Festival bringt jedes Jahr Menschen zusammen, bietet mehr als 60 Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne und steht für genau das Berlin, von dem im Wahlkampf immer gesprochen wird: Vielfalt, Teilhabe, freie Kultur und lebendige Kieze.

Deshalb fragen wir jetzt alle Berliner Parteien und Kandidierenden:

Wollt ihr das Kreuzberg-Festival erhalten – oder nehmt ihr sein Ende durch explodierende Gebühren in Kauf?

Wir fordern:

  • sofortige Überprüfung der GEMA-Rechnung
  • eine transparente und nachvollziehbare Flächenberechnung
  • Rücknahme der angekündigten Gebührenerhöhung des Bezirksamtes
  • faire Sonderregelungen für ehrenamtlich organisierte Kulturveranstaltungen
  • ein klares politisches Bekenntnis zum Erhalt des Kreuzberg-Festivals

Das Kreuzberg-Festival ist kein Geschäftsmodell. Es ist ehrenamtlich organisierte Kiezkultur.

Bitte verbreitet diesen Beitrag und wendet euch an die Berliner Parteien, eure Abgeordneten und Kandidierenden.

Wir wollen vor der Wahl wissen: Wer schützt die Berliner Kiezkultur – und wer lässt sie an Gebühren ersticken?


Das Kreuzberg-Festival 2026 war heiß – in jeder Hinsicht!

Auf der Straße, vor der Bühne und auf der Bühne! Trotz der subtropischen Temperaturen mit immer neuen Rekorden waren viele Besucherinnen und Besucher da und hatten viel Spaß. Jede und jeder fand ein eigenes Mittel gegen die Hitze: Fächer, Wasserduschen, schattige Plätze im Viktoriapark, alkoholfreie Cocktails, Melonen und andere leckere Früchte, Sonnenhut … Die Atmosphäre war total entspannt und es gab so gut wie keine Zwischen- oder Notfälle.

Herzlichen Dank an alle, die das Festival zu einem Erfolg gemacht haben: Musikerinnen und Musiker, Verkäuferinnen und Verkäufer, Polizei, medizinisches Personal, Security, Toilettenfrauen und -männer.

Wir freuen uns auf 2027!


Kreuzberg-Festival 2025